Noch `n Blog

Ach herrjeh, noch ein Blog.

Wo ist TuP?

Der tierpolitische Nachrichtendienst war eine Notlösung, als findige Gemeindevertreter versuchten, in verschiedenen Gemeinden eine Sportsteuer einzuführen. Den Anfang machten Reitpferde. Für mich als Sportjournalistin ein NO-GO!

Da innerhalb kurzer Zeit insgesamt 300 Gemeinden betroffen waren, mussten die Informationen gesammelt und für die Pferdefreunde zugänglich gemacht werden. So entstand TuP.

Mittlerweile haben 250 Gemeinden nach gründlicher Prüfung das Thema Pferdesteuer abgehakt. Sehr viele haben die Satzung ausgearbeitet in der Schublade liegen und die Gemeinden:
Bad Sooden-Allendorf
Kirchheim
Schlangenbad
Weißenborn

haben die Pferdesteuer beschlossen. Kirchheim zieht jedoch als einzige Gemeinde die Steuer auch ein. Die anderen warten den Ausgang des Normenkontrollverfahrens ab. Das wird vor dem Verwaltungsgericht Kassel entschieden. (Nicht vor dem Bundesverfassungsgericht, das ist für solche Klagen gar nicht zuständig)

Mittlerweile ist die Abwehr natürlich gewachsen.

Das Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer bei Facebook hat konstant um die 18.000 Follower. Es gibt einen eigenen Nachrichtenticker und eine Webseite www.propferd.org
Durch die Zusammenarbeit mit VFD und FN sind auch auf deren Seiten alle aktuellen Informationen abrufbar.
Damit ist TuP in dieser Form überflüssig.

Die Informationen bleiben im Archiv erhalten und es wird ein eigener Unterpunkt entstehen, in dem berichtet wird. Ganz sicher auch über den Ausgang des NKV.

Ponydetektei Elding fand verschwundenen Würfel-Schatz

Bönen (Unna) – Die Begeisterungsrufe der Ermittler der Ponydetektei Elding war auch anderen Ende der Gemeinde gut zu hören. Gegen 13.30 Uhr war es den Ferienkindern nämlich gelungen, den Schatz zu finden, der einer Sage zufolge im finsteren Mittelalter verschwunden war.

Detektive rekonstruierten die Ereignisse

Der Sage nach soll ein Kaufmann den Topf mit Goldwürfeln auf der Durchreise durch Bönen vergraben haben. Die goldenen Spielewürfel waren ursprünglich als Geschenkt für Fürstenkinder gedacht. Wo der Kaufmann den Schatz vergraben hatte, galt lange als eines der größten Rätsel in dem ungeklärten Fall. Experten hatten jedoch schon vor Wochen anhand von Untersuchungen den Verdacht geäußert, dass der Kaufmann, über dessen Verbleib Rätselraten herrscht, den Schatz auf dem Gelände des heutigen JuKi Bauernhofes in der Speckenstraße vergraben hatte.

Umgang mit Karte und Metalletektor für Kinder selbstverständlich

Tagelang waren die Kinder der Ponydetektei auf Spurensuche. Dazu bereisten sie mit ihren Islandpferden viele Kultstätten in Bönen, um mehr über die Sage und den Schatz zu erfahren. Auch ein Metalldetektor kam bei der Spurensuche zum Einsatz und schließlich wurden die Ergebnisse zusammengetragen, die allesamt wieder auf den Hof in der Speckenstraße deuteten.

Wettlauf mit der Zeit

Nicht nur das nahe Ferienende trieb die kleinen Spezialisten zur Eile an, auch die Konkurrenz der Privatdetektei Appelbaum und Söhne aus Plettenberg schlief nicht und bemühte sich, den Schatz vor den Kindern und Jugendlichen zu finden. Deshalb durften die Ermittler aus Bönen keine Zeit verlieren und gruben schließlich auf dem JuKi Bauernhofgelände an der Stelle, die als wahrscheinlichster Fundort in Frage kam. Unterstützung bekamen sie in buchstäblich letzter Minute von einer Archäologin. Durch kurzfristig genommene Bodenproben, die schon vor Ort unter dem Mikroskop untersucht wurden, konnten Goldspuren im Erdreich nachgewiesen werden. Als die Dektetive der Detektei Elding den Schatz hoben, gingen erneute Anrufe der Konkurrenz Appelbaum ein. Das Gespräch mit der Mitarbeiterin, Wilhelmina Faulebutter, konnte jedoch aufgezeichnet werden.

Frau Faulebutter ist den erfolgreichen Ermittlern wohlbekannt, denn die Detektei Elding hat sich auch in den vergangenen Kriminalfällen und Schatzsuchen mehrfach in die Arbeit der reitenden Detektive eingemischt. So verlangte auch in diesem Fall Appelbaum und Söhne, dass der Schatz herausgegeben werden müsse.
Dank der Unterstützung der archäologisch-detektischen Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliche NRW, durften die fleißigen Kinder je einen der Goldwürfel für sich behalten. Die restlichen Fundstücke, zu denen auch Münzen und Pfeilspitzen gehören, werden der zuständigen Behörde zur weiteren Untersuchung übergeben.
Die Ponydetektei Elding aus Bönen wird im Rahmen der nächsten Ferienfreizeit ihren nächsten schwierigen Fall in Angriff nehmen, natürlich wieder mit Unterstützung der Islandpferde.

Streuner „Ecki“ nach drei Jahren gefangen

Der fernsehbekannte Retriever „Ecki“ konnte gefangen werden. Nach unzähligen erfolglosen Versuchen traf den Rüden nun der ungefährliche Schuss eines Betäubungsgewehrs. Noch in der Narkose wurde der berühmteste Streuner untersucht und geimpft. Anschließend brachten Tierschützer den Retriever zu einem Hof, auf dem auch eine Schwester von „Ecki“ lebt. Auch sie gilt als extrem scheu und hat dort auf einer großen Anlage in einem kleinen Rudel eine sichere und sachverständige Heimat gefunden.

Betreut wurde der offensichtlich kerngesunde Hund in all den Jahren in Eckardtshausen von einer Tierfreundin. Sie stellte ihm regelmäßig Futter zur Verfügung. Fangen konnte sie ihn jedoch auch nicht.

„Ecki“ geriet vor allem deshalb in die Schlagzeilen, weil er zwar nicht wilderte, aber verängstigte Bürger seinen Abschuss gefordert hatten. Hunde-Profi Martin Rütter war mehrmals in Eckhardtshausen, beobachtete den Hund und erwirkte, dass die Freigabe zum Abschuss aufgehoben wurde. Rütter begab sich auf die Suche nach Eckis Herkunft und fand heraus, dass er mit seiner Mutter und Schwester „Maja“ etwa 8 Monate ohne Menschenkontakt in einer Scheune gelebt hatte.

Während seiner freien Zeit hat der Retrieverrüde offenbar 600 km zurückgelegt. Dass er zu einem vertrauensvollen Hausgenossen wird, ist eher unwahrscheinlich. In seiner neuen Heimat hat er aber genügend Rückzugsmöglichkeiten und viel Platz, um sich frei zu bewegen.
Quelle: Thüringer Allgemeine

Brandanschlag auf Pferde

Grevesmühlen – (Mecklenburg Vorpommern)In der vergangenen Woche zündete ein bislang unbekannter Täter nachts einen Pferdestall in Grevesmühlen an. Als die Feuerwehr gegen 2.30 Uhr eintrifft, steht die Anlage in Flammen, vier Pferde können nicht mehr gerettet werden.
Um den oder die Täter zu fassen, haben die Pferdehalter insgesamt 6000 Euro Belohnung ausgesetzt.

Erreger des Borna-Virus entlarvt

Wien – die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Wien hat offenbar den Überträger des Borna-Virus auf Pferde gefunden. In der der Studie konnte einer Pressemitteilung zufolge nachgewiesen werden, dass die Feldspitzmaus Träger des Erregers ist, der bei Pferden die tödliche Gehirnentzündung auslöst.

Ansteckung über Hautschuppen möglich

Weil Pferde und Schafe die Hautschuppen der Mäuse einatmen, stecken sie sich mutmaßlich auf diesem Weg an. Zu den frühen Symptomen gehören das Absondern von der Herde, Desorientierung und depressive Verstimmungen, bis die Erkrankung schließlich zum Tod führt.

Die meisten Erkrankungen werden mit etwa 100 Fällen pro Jahr immer noch aus Deutschland gemeldet. Pferde untereinander können sich nicht anstecken. Die Wissenschaftler empfehlen daher, Pferdeställe möglichst mäusefrei zu halten.

Quelle: diefreizeireiter.de
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0093659

Giftköder!

Erst kamen sie vereinzelt vor, dann wurde häufiger darüber berichtet, mittlerweile sind sie für viele Hundehalter zum Alltag geworden und versetzen Tierfreunde in Angst und Schrecken. Aber was steckt dahinter?

Wer legt die Köder aus?

Wer einen Köder auslegt, der geeignet ist, einen Hund zu töten oder schwer zu verletzen, hat nicht die Absicht, den Hundehalter zu erziehen, damit er Hundehaufen entfernt. Vergleichbar ist er mit einer Person, die auf Autos schießt, weil sie sich über Falschparker oder Drängler ärgert. Wer Hundeköder auslegt, übt seine Macht aus, will Angst verbreiten und beobachtet mit großer Wahrscheinlichkeit was die Medien berichten. Hier geht es um niedere Beweggründe, um Missachtung der Rechte anderer. Es geht um Tierquälerei und um kriminelle Energie

Giftköder – was richten sie an

Viele Giftköder werden gefunden! Und zwar in den Mägen elendig gestorbener Raubvögel und wilder Säugetiere, nicht selten im Innern von Tieren, die vom Aussterben bedroht sind. Dass Haustiere die Köder erwischen ist relativ selten und sie überleben fast immer, denn sie leben in einer Familie, die sie liebt und auf sie achtet. Alles Dinge, die einem Köderausleger vollkommen egal sind. Ebenso wie die Tatsache, dass die Köder auch für kleine Kinder lebensgefährlich sind. Viele Eltern lassen ihre kleinen Kinder auf autofreien Wegen gerne die Natur entdecken. Das ist wichtig für unsere Jugend. Diese Eltern können nicht wissen, dass es Menschen gibt, die Würstchen ins Gras legen, das tödliches Gift oder sogar Substanzen beinhaltet, die schwerste Verletzungen in den Organen verursacht. Was einen Hund krankmacht, tötet ein Kleinkind innerhalb kurzer Zeit. Auch das ist diesen Menschen vollkommen egal.

Fazit: Es ist unsinnig bei Köderauslegern über das Thema Hundehaufen oder Leinenzwang zu sprechen.

Was kann ich tun?

1. Sammeln Sie die Köder ein, aber meiden Sie den Hautkontakt. Bedenken Sie, dass manche Köder nadelspitz gefüllt sind und auch Menschen lebensgefährlich verletzen können.
2. Bringen Sie die Köder zur Polizei und erstatten Sie Anzeige. Bestehen Sie darauf. Das ist Ihr Recht
3. Warnen Sie andere Hundehalter durch Zettel, die Sie in der Nähe des Fundortes anbringen
4. Informieren Sie unbedingt den Jagdpächter! Sie erfahren seine Adresse über das Ordnungsamt oder die Polizei
5. Tierquälerei ist keine Sachbeschädigung, sondern ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Tierquälerei ist ein Offizialdelikt. Das bedeutet, eine Anzeige muss von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden.
6. Wenden Sie sich an die Lokalpresse. Holen Sie sich notfalls Unterstützung der Hundehalter, die Sie kennen. Weisen Sie immer wieder darauf hin, dass es bei der Diskussion nicht um Hundehaufen geht, sondern um eine Straftat.

Beißstatistik Berlin

Angeführt wird die Beißstatistik wie erwartet von Mischlingen, dicht gefolgt vom Deutschen Schäferhund. Wer sich mit der Statistik befasst, sollte aber berücksichtigen, dass die Hundedichte der jeweiligen Rasse nicht berücksichtigt wird. Sowohl Schäferhund als auch Labradore/Retriever fallen negativ auf, sind aber auch zahlenmäßig besonders stark vertreten.

Hier die Beißstatistik Berlin http://www.gruene-fraktion-berlin.de/sites/default/files/ka17-12235%20Bei%C3%9Fstatistik.pdf

Vorsicht mit Xylit

Vorsicht geboten ist, wenn Haustiere Lebensmittel fressen, die Zuckeraustauschstoffe enthalten. Über die Sozialen Netzwerke warnt die Tierarztpraxis im Frauenviertel, Berlin- Rudow vor lebensbedrohlichen Zuständen. Wenn Tiere versehentlich Xylit zu sich genommen haben, empfehlen die Experten Tierbesitzern, umgehend eine Tierarztpraxis aufzusuchen und das Tier als 1-Hilfe-Maßnahme mit einer Zuckerlösung in die Mundhöhle notzuversorgen. Hintergrund ist offensichtlich, dass Xylit die Bauchspeicheldrüse zur Insulinproduktion anregt, das Insulin aber mangels Zucker nicht gebunden werden kann.

Erneut 43 geschmuggelte Welpen beschlagnahmt

Der Welpenhandel scheint zu boomen. Anders wäre es kaum zu erklären, dass am 28. März in in Suben, am Grenzübergang zwischen Österreich und Bayern erneut ein Welpentransport gestoppt werden können. Insgesamt 43 Welpen saßen in den zum Teil viel zu kleinen Kisten, berichtete OE24.at vor zwei Tagen. Die Papiere waren gefälscht, die Hunde krank und teilweise erst vier Wochen alt und damit erheblich zu jung für eine Vermittlung, ganz zu schweigen vom Transport. Welpen unter drei Monaten dürfen ohne ihre Mutter gar nicht außer Landes gebracht werden. Die Behörden kalkulieren, dass etwa 100.000 Welpen jedes Jahr illegal durch Europa transportiert werden. Sie werden dann zu verhältnismäßig günstigen Preisen als Rassehunde an Tierfreunde verkauft. Dabei setzen die Händler vor allem auf Spontankäufe auf irgendwelchen Parkplätzen. Die Welpen haben in diesem Zustand kaum eine Überlebenschance, hinzu kommt die Gefahr, dass sie mit Seuchen infiziert sein können, die auch für Menschen gefährlich sind.
Die 43 beschlagnahmten Welpen aus Suben befinden sich inzwischen in der Obhut von Tierschützern, werden dort tierärztlich versorgt. Die überlebenden Tiere werden im Anschluss an Tierfreunde vermittelt.